Schwanger­schafts­be­ratung bei Ver­dacht auf Behinderung

Wenn bei Ihrem ungeborenen Kind der Verdacht auf eine Behinderung besteht oder entsprechende Abklärungen anstehen, kann das viele Fragen und Unsicherheiten hervorrufen. Medizinische Befunde und Fachinformationen sind oft schwer verständlich, und es ist nicht immer klar, wie diese einzuordnen sind oder welche nächsten Schritte sinnvoll sind. Viele werdende Eltern erleben in solchen Situationen Überforderung oder Unsicherheit und wünschen sich verständliche, verlässliche Unterstützung.

Unsere Schwangerschaftsberatung bei Verdacht auf Behinderung bietet Ihnen einen geschützten, vertrauensvollen Raum zum Austausch, zur Orientierung und zur Entlastung. Wir hören Ihnen zu, ordnen gemeinsam Ihre Anliegen und helfen Ihnen dabei, neue Perspektiven zu gewinnen – unabhängig, kostenfrei und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Wie HELB Sie unterstützen kann

Ein Verdacht auf Behinderung kann nicht nur medizinische Fragen aufwerfen, sondern auch emotionale, organisatorische und praktische Herausforderungen. Unsere Schwangerschaftsberatung bei Verdacht auf Behinderung kann Sie dabei unterstützen:

  • medizinische Informationen verständlicher einzuordnen
  • Unsicherheiten, Zweifel und emotionale Belastungen zu reduzieren
  • persönliche Perspektiven und Fragen klarer zu sortieren
  • geeignete nächste Schritte und Optionen zu erkennen
  • passende Unterstützungsangebote und Fachstellen kennenzulernen
  • Anlaufstellen in Ihrer Region zu entdecken
  • ein einfühlsames Gespräch ohne Bewertung und in Ihrem eigenen Tempo zu erleben

Was diese Beratung nicht übernimmt

  • Wir stellen keine medizinischen Diagnosen.
  • Wir ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
  • Wir bieten keine juristische Beratung an.
  • Wir führen keine spezialisierten Therapieangebote durch.

Wenn Sie medizinische, therapeutische oder rechtliche Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gerne dabei, passende Fachstellen zu finden.

Typische Themen in der Beratung

Im Rahmen unserer Schwangerschaftsberatung bei Verdacht auf Behinderung können unterschiedliche Fragen und Aspekte besprochen werden, zum Beispiel:

  • Wie lassen sich Untersuchungsergebnisse besser verstehen und einordnen?
  • Welche Bedeutung hat der Verdacht für unsere Schwangerschaft?
  • Wie gehen wir mit widersprüchlichen oder unklaren Informationen um?
  • Welche nächsten Schritte oder Abklärungen sind sinnvoll?
  • An welche medizinischen oder therapeutischen Stellen können wir uns wenden?
  • Wie lässt sich emotionale Belastung oder Unsicherheit besser bewältigen?
  • Welche Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten stehen uns zur Verfügung?

Die Beratung berücksichtigt sowohl Ihre individuellen Gedanken als auch gemeinsame Perspektiven als Paar oder Familie.

Schritt für Schritt

So läuft unsere Schwanger­schafts­be­ratung bei Ver­dacht auf Behinderung ab.

Im Rahmen unserer Schwanger­schafts­be­ratung bei Ver­dacht auf Behinderung sprechen wir mit Ihnen gerne per Zoom über Ihre Fragen, Sorgen und die nächsten Schritte. Wir zeigen Ihnen passende Angebote, klären mögliche Wege und geben Orientierung – einfühlsam und in Ihrem Tempo.

Alle Gespräche sind vertraulich, kostenfrei und richten sich nach Ihren Bedürfnissen. Auch Partner, Angehörige oder andere wichtige Bezugspersonen können teilnehmen.

Alternativ kann die Beratung auch per E-Mail oder Telefon stattfinden. Nehmen Sie in diesem Fall einfach Kontakt mit uns auf.

Schritt 1

Termin auswählen

Suchen Sie nach einem freien Termin und dem passenden Thema in unserem Kalender.
Schritt 2

Formular ausfüllen

Geben Sie anschließend die benötigten Daten von Ihnen ein (E-Mail, Name, Telefonnnumer).
Schritt 3

Situation schildern

Bei Anmerkungen (optional) können Sie uns bei Bedarf kurz zusammenfassen, worum es geht. So können wir uns besser auf das Gespräch vorbereiten.
Schritt 4

Einwahldaten erhalten

Sie bekommen im Anschluss automatisch die Einwahldaten für das Online-Beratungsgespräch via Zoom per E-Mail.
Schritt 5

Onlineberatung

Am vereinbarten Termin treffen wir uns zum Austausch via Zoom über den Ihnen zugeschickten Link. Die Kamera ist optional.

Weitere Hilfen

HELB ist die erste Anlaufstelle, um Orientierung zu finden und den weiteren Weg zu klären. Im Rahmen unserer Schwanger­schafts­be­ratung bei Ver­dacht auf Behinderung unterstützen wir Sie dabei, passende nächste Schritte zu erkennen und gegebenenfalls weitere Beratungsangebote in Baden-Württemberg kennenzulernen, zum Beispiel:

  • Schwangerschaftsberatungsstellen
  • Dienste der Frühen Hilfen
  • Frühförderstellen
  • EUTB-Stellen (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung)
  • Selbsthilfegruppen und Familienunterstützende Dienste
  • Kliniken und spezialisierte Fachstellen

Wir haben eine Übersicht aller wichtigen Anlaufstellen zusammengestellt.

Schwanger­schafts­be­ratung bei Ver­dacht auf Behinderung

FAQ - Häufige Fragen

Die Schwangerschaftsberatung bei Verdacht auf Behinderung richtet sich an werdende Eltern, die bei ihrem ungeborenen Kind Hinweise auf eine mögliche Behinderung erhalten haben oder entsprechende Abklärungen bevorstehen. Sie bietet verständliche Informationen, Orientierung und psychosoziale Unterstützung in dieser herausfordernden Lebenssituation.

In der Beratung können verschiedene Themen angesprochen werden, zum Beispiel: Einordnung von Untersuchungsergebnissen, Bedeutung des Verdachts für den weiteren Schwangerschaftsverlauf, mögliche nächste Schritte, emotionale Belastungen sowie Hinweise auf weiterführende Unterstützungs- oder Fachangebote.

Die Schwangerschaftsberatung findet überwiegend als Online-Gespräch über Zoom statt, sodass Sie vertraulich und bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Auf Wunsch ist auch eine Beratung per Telefon oder E-Mail möglich. Nach der Terminbuchung erhalten Sie die notwendigen Zugangsdaten.

Nein. Die Beratung dient der Orientierung, Informationsvermittlung und psychosozialen Unterstützung, ersetzt jedoch keine medizinischen Diagnosen, ärztlichen Behandlungen oder therapeutischen Maßnahmen. Sie kann Ihnen helfen, geeignete Fachstellen und weiterführende Unterstützung zu finden.

Ja. Die Schwangerschaftsberatung bei Verdacht auf Behinderung ist vertraulich, kostenfrei und auf Ihre individuellen Anliegen abgestimmt. Auf Wunsch können auch Partner oder andere wichtige Bezugspersonen am Gespräch teilnehmen.

Wer steht hinter HELB?

HELB ist eine unabhängige Beratungsstelle für Eltern in Baden-Württemberg und wurde vom Landesverband Lebenshilfe Baden-Württemberg e. V. ins Leben gerufen. Finanziert wird die Beratungsstelle durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat. Unsere Beratung ist kostenfrei, vertraulich, unabhängig und wertschätzend.

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