Onlineberatung für Eltern

eines Kindes mit einer Behinderung

Eine mögliche oder bereits bestätigte Behinderung des eigenen Kindes kann vieles im Familienleben verändern. Viele Eltern erleben in dieser Situation Unsicherheit, Überforderung oder das Gefühl, ständig funktionieren zu müssen. Vielleicht sind noch viele Fragen offen, vielleicht prasseln medizinische Informationen und Termine im Alltag auf Sie ein, oder Sie wissen nicht, welche Unterstützung Ihrem Kind und Ihnen jetzt wirklich weiterhelfen kann.

Bei HELB finden Sie eine erste Anlaufstelle, die zuhört, entlastet und gemeinsam mit Ihnen sortiert, was im Moment wichtig ist. Wir begleiten Sie dabei, neue Orientierung zu finden und Schritt für Schritt klarer zu sehen. Unsere Beratung ist kostenfrei, vertraulich und unabhängig.

Wie HELB Sie unterstützen kann

Jede Familiensituation ist einzigartig – und die Begleitung eines Kindes mit einer Behinderung bringt besondere Herausforderungen mit sich. Wir richten uns nach dem, was Sie als Eltern gerade benötigen. Die Beratung kann Ihnen helfen:

  • Gefühle und Gedanken rund um den Familienalltag zu sortieren
  • Möglichkeiten, Unterstützungsangebote und Förderangebote aufzeigen
  • Druck, Überforderung und Unsicherheiten zu reduzieren
  • Orientierung im komplexen Hilfesystem zu bekommen
  • passende Stellen und Angebote in Ihrer Region zu finden
  • Sicherheit und Ruhe in einer emotional oder organisatorisch belastenden Zeit zurückzugewinnen
  • Wir begleiten Sie respektvoll, ohne Bewertung und in Ihrem Tempo

Was HELB nicht anbietet

  • Wir stellen keine medizinischen Diagnosen.
  • Wir ersetzen keine ärztliche Beratung.
  • Wir bieten keine Therapie für Paare oder Einzelpersonen an.
  • Wir geben keine juristischen Empfehlungen.

Wir zeigen Ihnen jedoch, wer für medizinische, therapeutische oder rechtliche Fragen die passende Anlaufstelle ist.

Typische Themen der Beratung

  • Welche Auswirkungen hat die Behinderung unseres Kindes auf unseren Alltag?
  • Welche Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten stehen unserer Familie zur Verfügung?
  • Wie lassen sich gute Entscheidungen treffen, wenn viele Informationen offen oder widersprüchlich sind?
  • Welche Hilfen, Therapieangebote oder Entlastungsleistungen können wir nutzen?
  • Wie können wir mit emotionaler Belastung, Erschöpfung oder Unsicherheiten umgehen?
  • Welche Schritte sind sinnvoll, wenn weitere Abklärungen oder Diagnostik anstehen?
  • An welche Stellen können wir uns wenden, wenn wir zusätzliche medizinische, therapeutische oder rechtliche Beratung benötigen?

In der Beratung dürfen beide Perspektiven Raum haben – sowohl individuelle Gedanken als auch das, was Sie als Paar gemeinsam bewegt.

Schritt für Schritt

So läuft unsere Onlineberatung ab.

Wir sprechen mit Ihnen gerne per Zoom über Ihre Fragen, Sorgen und die nächsten Schritte. Wir zeigen Ihnen passende Angebote, klären mögliche Wege und geben Orientierung – einfühlsam und in Ihrem Tempo.

Alle Gespräche sind vertraulich, kostenfrei und richten sich nach Ihren Bedürfnissen. Auch Partner, Angehörige oder andere wichtige Bezugspersonen können teilnehmen.

Alternativ kann die Beratung auch per E-Mail oder Telefon stattfinden. Nehmen Sie in diesem Fall einfach Kontakt mit uns auf.

Schritt 1

Termin auswählen

Suchen Sie nach einem freien Termin und dem passenden Thema in unserem Kalender.
Schritt 2

Formular ausfüllen

Geben Sie anschließend die benötigten Daten von Ihnen ein (E-Mail, Name, Telefonnnumer).
Schritt 3

Situation schildern

Bei Anmerkungen (optional) können Sie uns bei Bedarf kurz zusammenfassen, worum es geht. So können wir uns besser auf das Gespräch vorbereiten.
Schritt 4

Einwahldaten erhalten

Sie bekommen im Anschluss automatisch die Einwahldaten für das Online-Beratungsgespräch via Zoom per E-Mail.
Schritt 5

Onlineberatung

Am vereinbarten Termin treffen wir uns zum Austausch via Zoom über den Ihnen zugeschickten Link. Die Kamera ist optional.

Weitere Hilfen

HELB ist Ihre erste Anlaufstelle, um Orientierung zu finden, die nächsten Schritte zu klären und passende Unterstützungsmöglichkeiten einzuordnen. Darüber hinaus gibt es in Baden-Württemberg auch weitere Angebote, die Familien mit einem Kind mit besonderem Bedarf unterstützen, zum Beispiel:

  • Frühförderstellen
  • EUTB-Stellen (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung)
  • Selbsthilfegruppen und familienunterstützende Dienste
  • Kliniken und spezialisierte Fachstellen
  • Sozialpädiatrische Zentren (SPZ)
  • Beratungsstellen für Familien mit chronisch kranken oder behinderten Kindern
  • Dienste der Frühen Hilfen

Wir haben eine Übersicht der wichtigsten Anlaufstellen für Sie zusammengestellt.

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