Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung

Wenn bei Ihrem Kind ein Verdacht auf eine körperliche, geistige oder entwicklungsbezogene Behinderung besteht, kann das viele Fragen, Unsicherheiten und Sorgen aufkommen lassen. Medizinische Begriffe sind oft schwer zu verstehen, und es ist nicht immer klar, wie der weitere Weg aussehen soll oder welche Unterstützung sinnvoll ist. In solchen Situationen wünschen sich viele Eltern verlässliche Ansprechpartner und eine hilfreiche Begleitung.

Als unabhängige Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung stehen wir Ihnen zur Seite: Wir hören Ihnen zu, ordnen Ihre Anliegen und helfen Ihnen, mögliche Schritte, Perspektiven und Unterstützungsangebote zu erkennen – vertraulich, kostenfrei und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt.

Wie HELB Sie unterstützen kann

Ein Verdacht auf Behinderung kann viele emotionale, organisatorische und sachliche Fragen aufwerfen. Unsere Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung kann Sie dabei unterstützen, indem wir Sie in verschiedenen Bereichen begleiten:

  • Medizinische Informationen verständlich einzuordnen
  • Unsicherheiten, Sorgen und emotionale Belastungen zu reduzieren
  • Klärung möglicher nächster Schritte oder Optionen
  • Hinweise zu weiterführenden Fachstellen und Unterstützungsangeboten
  • Anlaufstellen und Beratungsangebote in Ihrer Region
  • Antworten auf häufige Fragen rund um den Verdacht und seine Bedeutung
  • Begleitung im Entscheidungs- und Reflexionsprozess

Was diese Anlaufstelle nicht übernimmt

  • Wir stellen keine medizinischen Diagnosen.
  • Wir ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.
  • Wir bieten keine juristische Beratung an.
  • Wir führen keine spezialisierten Therapieangebote durch.

Wenn Sie medizinische, therapeutische oder rechtliche Unterstützung benötigen, helfen wir Ihnen gern bei der Suche nach passenden Fachstellen.

Typische Themen der Beratung

In unserer Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung können unterschiedliche Fragen und Anliegen zur Sprache kommen, zum Beispiel:

  • Was bedeutet der Verdacht für unseren Familienalltag?
  • Wie lassen sich Untersuchungsergebnisse besser verstehen und einordnen?
  • Welche weiteren Schritte oder Abklärungen sind sinnvoll?
  • An welche medizinischen oder therapeutischen Stellen können wir uns wenden?
  • Wie können wir emotionale Belastung oder Unsicherheiten besser bewältigen?
  • Welche Unterstützungs- und Entlastungsangebote stehen uns zur Verfügung?
  • Wie können wir gemeinsam Entscheidungen reflektieren und angehen?

Die Beratung nimmt Rücksicht auf Ihre individuellen Anliegen und die Perspektiven innerhalb Ihrer Familie.

Schritt für Schritt

So läuft unsere Onlineberatung ab.

Als erste Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung sprechen wir mit Ihnen gerne per Zoom über Ihre Fragen, Sorgen und die nächsten Schritte. Wir zeigen Ihnen passende Angebote, klären mögliche Wege und geben Orientierung – einfühlsam und in Ihrem Tempo.

Alle Gespräche sind vertraulich, kostenfrei und richten sich nach Ihren Bedürfnissen. Auch Partner, Angehörige oder andere wichtige Bezugspersonen können teilnehmen.

Alternativ kann die Beratung auch per E-Mail oder Telefon stattfinden. Nehmen Sie in diesem Fall einfach Kontakt mit uns auf.

Schritt 1

Termin auswählen

Suchen Sie nach einem freien Termin und dem passenden Thema in unserem Kalender.
Schritt 2

Formular ausfüllen

Geben Sie anschließend die benötigten Daten von Ihnen ein (E-Mail, Name, Telefonnnumer).
Schritt 3

Situation schildern

Bei Anmerkungen (optional) können Sie uns bei Bedarf kurz zusammenfassen, worum es geht. So können wir uns besser auf das Gespräch vorbereiten.
Schritt 4

Einwahldaten erhalten

Sie bekommen im Anschluss automatisch die Einwahldaten für das Online-Beratungsgespräch via Zoom per E-Mail.
Schritt 5

Onlineberatung

Am vereinbarten Termin treffen wir uns zum Austausch via Zoom über den Ihnen zugeschickten Link. Die Kamera ist optional.

Weitere Hilfen

HELB ist die erste Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung, um Orientierung zu finden und den weiteren Weg zu klären. In unserer Onlineberatung unterstützen wir Sie dabei, passende nächste Schritte zu erkennen und gegebenenfalls weitere Beratungsangebote in Baden-Württemberg kennenzulernen, zum Beispiel:

  • Schwangerschaftsberatungsstellen
  • Dienste der Frühen Hilfen
  • Frühförderstellen
  • EUTB-Stellen (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung)
  • Selbsthilfegruppen und Familienunterstützende Dienste
  • Kliniken und spezialisierte Fachstellen

Wir haben eine Übersicht aller wichtigen Anlaufstellen zusammengestellt.

Anlaufstelle bei Verdacht auf Behinderung

FAQ - Häufige Fragen

Ein Verdacht auf eine Behinderung kann sich aus medizinischen Beobachtungen oder Entwicklungsauffälligkeiten ergeben. Er bedeutet, dass Hinweise vorliegen, die auf eine Beeinträchtigung hindeuten können – er ist aber keine abschließende Diagnose.

Die Anlaufstelle bietet Orientierung, erklärt Fachbegriffe verständlich, ordnet Ihre Fragen und zeigt Ihnen mögliche nächste Schritte. Sie hilft Ihnen, Unsicherheiten zu reduzieren und passende Unterstützungs- oder Beratungsangebote zu finden.

In der Beratung können zum Beispiel Bedeutung und Einordnung des Verdachts, weitere Abklärungsmöglichkeiten, emotionale Belastungen, Unterstützungsangebote und die Auswahl geeigneter Fachstellen thematisiert werden.

Die Beratung erfolgt überwiegend per Online-Gespräch über Zoom, sodass Sie bequem von zu Hause aus teilnehmen können. Auf Wunsch ist eine Beratung auch per Telefon oder E-Mail möglich. Sie vereinbaren einfach einen Termin über das Online-Formular.

Nein. Die Anlaufstelle gibt keine medizinischen Diagnosen und ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Sie liefert Orientierung und hilft Ihnen dabei, passende Fachstellen zu finden, wenn weiterführende Unterstützung nötig ist.

Wer steht hinter HELB?

HELB ist eine unabhängige Beratungsstelle für Eltern in Baden-Württemberg und wurde vom Landesverband Lebenshilfe Baden-Württemberg e. V. ins Leben gerufen. Finanziert wird die Beratungsstelle durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat. Unsere Beratung ist kostenfrei, vertraulich, unabhängig und wertschätzend.

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